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Ein Bericht von Mustafa Cokgüngör
Dipl. Ing. Jörg Schönfeld vom Bundeswehrkrankenhaus Berlin referierte am 14. April 2010 am OSZ IMT im Rahmen der Veranstaltungsreihe Wie viel IT braucht die Medizintechnik?. Jörg Schönfeld ist Krankenhausingenieur und verfügt über jahrelange Erfahrung sowohl in der Medizintechnik als auch in der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT).
Das Bundeswehrkrankenhaus Berlin behandelt neben Soldaten und Zivilisten auch Mitglieder der Bundesregierung und des Deutschen Bundestags. Es ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Charité. Das Krankenhaus ist mit modernster Technik ausgestattet, d.h. auch mit modernster IT-Technik. Ein relativ kleines Team um Jörg Schönfeld hat die gesamte Medizintechnik und IT-Technik in der Medizintechnik mitentwickelt und administriert sie erfolgreich.
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Nach der Eröffnungsrede der Abteilungsleiterin Claudia Holland stellte Jörg Schönfeld eindrucksvoll die Entwicklung der IT-Technik in der Medizintechnik dar. Er skizzierte die atemberaubende Entwicklung, die er auch parallel zu seinem beruflichen Werdegang in vollem Umfang miterlebte: Begonnen hatte die Entwicklung mit der "Leistungsberechnung mit EDV". Mittlerweile besitzt die Medizintechnik im Bundeswehrkrankenhaus ca. 30 Server, ein eigenes VLAN und unzählige Clients für die Radiologie, für Videoanwendungen, Ultraschallgeräte, Laboranalyzer, und Applikationen der Abteilungen.
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Dipl. Ing. Jörg Schönfeld, Bundeswehrkrankenhaus Berlin. |
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In dem Vortrag wurden viele brennende Fragen aufgeworfen und beantwortet: "Müssen IT'ler sich mit der Medizintechnik befassen oder umgekehrt Medizintechniker mit IT?", "Müssen Medizintechniker mit dem Programmen umgehen können?", "Wie ändert sich das Berufsbild der Medizintechniker?", "Welches IT-Wissen ist für Medizintechniker erforderlich?" und "Wie eignet man sich IT-Wissen an?"
Jörg Schönfeld benannte in seinem Vortrag IT-Themengebiete, die längst zum Tagesgeschäft der Medizintechnik gehören, so z. B. Analog-/Digitaltechnik, Hardware, Netzwerke, Betriebssysteme, Datenbanksysteme, Applikationen, PACS, KIS und DICOM/HL7. Er unterstrich dies mit eindrucksvollen Fotos aus dem Krankenhaus.
Er berichtete, wie er sein Wissen ständig weiter entwickelt, und gab den angehenden Medizintechnikern den Rat, sich frühzeitig und intensiv mit der Informations- und Telekommunikationstechnik zu beschäftigen.
Mit diesem Vortrag bestätigt sich erneut, dass in Zukunft nur ein Medizintechniker mit IT-Kenntnissen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben wird. So fühlen wir uns in der Fachschule Medizintechnik auf dem eingeschlagenen Weg bestätigt, IT-Qualifikationen für Medizintechniker anzubieten und auszubauen. Die Erfahrungen aus der Praxis, insbesondere aus einem derart innovativen Krankenhaus wie dem Bundeswehrkrankenhaus, wird uns behilflich sein, die IT-Qualifikation für die Medizintechniker sowohl didaktisch als auch methodisch weiter zu entwickeln.
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