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In das Oberstufenzentrum (OSZ) an der Haarlemer Straße 23-27 wurden in den vergangenen Jahren acht Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union investiert. Nun ist es die größte Schule Berlins für Informations- und Medizintechnik. 3000 Schüler lernen dort alles über IT-Technik, Programmierung, Elektrotechnik und Technische Dokumentation. Dafür stehen 30 Labore zur Verfügung und die technische Ausstattung ist hochmodern. Die 1000 Rechner im OSZ sind alle miteinander vernetzt und verfügen über Internetzugänge.
Die Vorzeige-Einrichtung entstand durch den Umbau des ehemaligen OSZ Feinwerk- und Gerätetechnik. Grund für die Umstrukturierung waren Prognosen, daß die Schülerzahlen im Bereich Metall zurückgehen und in den IT-Berufen ansteigen würden. Nun vereint das OSZ vom Beruflichen Gymnasium bis zur Techniker-Fachschule viele Bildungsstränge. Kontakte zu Spanien und zum englischsprechenden Ausland fördern die Sprachkompetenz der Schüler. Bald wird es auch ein Zertifikat nach europäischen Richtlinien geben.
Sehr wichtig sind die enge Kooperation mit der Wirtschaft und die Förderung von Schlüsseltechnologien. Bildungssenator Klaus Böger (SPD) betonte, daß das umfassende Angebot an Informatik-Leistungskursen besonders gefragt ist. Infos gibt es am 2. März, 16 bis 19.30 Uhr, beim Tag der offenen Tür, Tel.: 606 40 97.
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