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Berufsprofil im Schwerpunkt Service |
| Beschreibung des Berufs |
Technische Assistenten der medizinischen Gerätetechnik mit dem Schwerpunkt "Instandhaltung medizinischer Geräte und Systeme" (Service) arbeiten zumeist auf der unteren bis mittlerer Funktionsebene in Krankenhäusern, Kliniken, Forschungsinstituten, Praxisgemeinschaften, Klinischen Labors, aber auch in der Industrie, im Fachhandel sowie bei Gesundheitsdiensten.
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| Sicherheitsprüfung eines EKG |
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Überprüfung eines Sauerstoffkonzentrators |
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| Ausbildung in Theorie und Praxis |
Die Ausbildung in Theorie und Praxis findet in den Fachräumen, Werkstätten und Laboratorien der Schule statt und umfasst:
- den allgemeinbildenden Bereich,
- die mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen
- das medizinische Basiswissen
- die medizinische Gerätetechnik und
- die Elektrotechnik/Elektronik.
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| Lerninhalte der Hauptfächer |
- Mathematik (Funktionen, Folgen und Grenzwerte, Integral- und Differentialrechnung, Trigonometrie, Statistik)
- Physik (Atomphysik, Statik fester Körper, Optik, Wärmelehre)
- Chemie (Chemische Bindung, Säure-Basen-Salze)
- Werkstoff- und Fertigungstechnik (manuelle Fertigungsverfahren, Auswahl geeigneter Werkstoffe für elektronische und medizintechnische Anwendungen)
- Techn. Kommunikation (Umgang mit Standardsoftware, Anwenderprogramme)
- Medizinische Gerätetechnik (Sicherheitstechnische Kontrollen, Funktionsanalyse, Fehlerdiagnose, Gesetze, Vorschriften und Normen)
- Anatomie/Physiologie(Grundbegriffe der Anatomie und Physiologie, Zelle und Gewebe, Kreislaufsystem, Nervensystem)
- Elektrotechnik/Elektronik (Widerstandsschaltungen, Leistungselektronik, Spannungs- und Stromstabilsierungsschaltungen, messtechnische Untersuchungen an ausgewählten Medizingeräten)
- Werkstattarbeit (Blech- und Kunststoffbearbeitung, Herstellung eines kompletten Netzgerätes, Fertigung eines einfachen medizinischen Gerätes z.B. Pulsmesser)
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| Einsatzbereiche |
Servicecenter in Klinik und Krankenhaus
- Informieren über technische und betriebswirtschaftliche Faktoren
- Zusammenarbeit mit dem externen technischen Service, z. B. durch die Weitergabe von Informationen über Fehler an Geräten
- Überprüfen der externen Serviceleistungen
- Warten, Instandhalten und ggf. Reparieren von Geräten
- Durchführen sicherheitstechnischer Kontrollen nach dem Medizinproduktegesetz
- Pflege von Gerätedateien mit Hilfe der EDV
- Einweisung der Geräteanwender (Krankenschwestern, Pfleger, Radiologieassistenten, Ärzte) in den sachgemäßen Umgang mit den Geräten
Medizintechnischer Fachhandel und Gerätehersteller
- Beratung und Betreuung von Kunden (Ärzte, Zahnärzte etc.)
- Informieren über Einsatzmöglichkeiten medizintechnischer Geräte
- Verkauf der Geräte und Apparate
- Installieren neuer Geräte beim Kunden
- Überprüfen defekter Geräte und Vornahme von Reparaturen beim Kunden vor Ort oder in der firmeneigenen Werkstatt
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| Weiterbildung |
- Abitur an einer Berufsoberschule, ggf. in einem Jahr
- Teilnahme an fachbezogenen Fortbildungsveranstaltungen
- Aufnahme eines Fachschulstudiums zum Staatlich geprüfte/n Techniker/in - Fachrichtung Medizintechnik (nach einjähriger Berufspraxis)
- Aufnahme eines Fachhochschulstudiums beispielsweise zum/zur
- Diplom-Ingenieur/in (FH) - Biomedizinische Technik
- Diplom-Ingenieur/in (FH) - Umwelt- und Hygienetechnik/Umweltschutz
- Diplom-Ingenieur/in (FH) - Medizinphysik
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| Links auf www.oszimt.de |
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