Der Beruf des Technischen Zeichners /der Technischen Zeichnerin ist einer von 50 Berufen mit guten Zukunftsaussichten. Im Mittelpunkt stehen Zeichnungen, Unterlagen der Produktion und Aufgaben der technischen Dokumentation als Print- und Online-Medium. Im zweiten Schwerpunkt der Ausbildung werden grundlegende Kenntnisse der Bürokommunikation mit moderner Kommunikationssoftware (Groupware) im schuleigenen Intranet sowie der Nutzung des Internets vermittelt. Die Beschäftigung am Reißbrett wird immer mehr durch die Tätigkeit am Bildschirm abgelöst. Gerade deshalb ist der Beruf des Technischen Zeichners bzw. der Technischen Zeichnerin auch in den nächsten Jahrzehnten zukunftsorientiert.
Durch die Ausbildung in den Bereichen
Maschinenbauzeichnen,
Bauzeichnen,
Schaltzeichnen sowie
Bürokommunikation/Technische Dokumentation
mit modernen Unterrichtsmedien und professioneller Software wird eine berufsfeldbreite Flexibilität erreicht, die die Chancen auf einen Arbeitsplatz erhöht.
Die Erstausbildung im computerunterstützten Zeichnen (CAD) erfolgt in allen drei Ausbildungsschwerpunkten. In den berufsorientierten Fächern Metalltechnik, Bautechnik sowie Haus- und Steuerungstechnik erhalten die Schüler/-innen die fachtheoretischen Grundlagen für drei wichtige Produktions- bzw. Dienstleistungsbereiche.
Qualifikation
Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten Sie ein Abschlusszeugnis, das die Qualifikation für den staatlich anerkannten Ausbildungsberuf Technischer Zeichner/in bescheinigt.
Praktikum
Während der zweijährigen Ausbildung zum Technischen Zeichner/in durchlaufen die Auszubildenden den Werkstattbereich des Oberstufenzentrums (Fräsen, Drehen, Schweißen, Umformen, Automatisierungstechnik sowie Elektrotechnik/Elektronik). Das Arbeiten an Werkzeugmaschinen und in der Elektrotechnik-Werkstatt vermittelt den Auszubildenden die praktischen Kenntnisse für verschiedene Fertigungs- und Montageabläufe.
Weiterbildung
Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsfachschule kann die einjährige Fachoberschule mit dem Ziel der Fachhochschulreife besucht werden. Viele Absolventen studieren anschließend an der Technischen Fachhochschule (Dipl. Ing. /FH) eine Fachrichtung ihrer Wahl.
Förderung
Je nach persönlichen Voraussetzungen ist eine Förderung nach dem Bundesausbildungsföderungsgesetz (BAföG) möglich.
Anträge sind beim Amt für Ausbildungsförderung im Bezirksamt des jeweiligen Wohnbezirks erhältlich.