OSZ IMT - Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik

Schulinspektion

Inspektion am OSZ IMT in 2008

Im Jahr 2008 fand die erste Inspektion des OSZ IMT statt: Hierbei wurden insgesamt 113 Unterrichtsbesuche à 20 Minuten durchgeführt. Außerdem fanden Interviews mit Schülerinnen und Schülern, mit Lehrkräften, mit Kooperationspartnern und Trägergesellschaften, mit allen Abteilungsleitern, dem stellvertretenden Schulleiter und dem Schulleiter statt. Die Auswahl der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte erfolgte nach dem Zufallsprinzip. Im Vorfeld musste die Schule umfangreiches Datenmaterial und Dokumente der Kommission zur Verfügung stellen.

Bewertung

Insgesamt wurden damals 32 Profilmerkmale untersucht, die mit einer Bewertung (Buchstaben nicht Noten!) versehen wurden:

A

Mindestens 80 % der Bewertungen müssen im positiven Bereich liegen.

B

Mindestens 60 % der Bewertungen müssen im positiven Bereich liegen.

C

Mindestens 40 % der Bewertungen müssen im positiven Bereich liegen.

D

Der Anteil der positiven Bewertungen liegt unter 40 %.

Ergebnisse

Das Gesamtergebnis war damals für das OSZ IMT überwiegend positiv, denn von den insgesamt 32 Qualitätsmerkmalen wurde die Mehrzahl mit der Bewertung A und B versehen. folgendermaßen beurteilt:

A

18 Merkmale wurden mit A beurteilt;

B

8 Merkmale wurden mit B beurteilt;

C

5 Merkmale wurden mit C beurteilt und

D

1 Merkmal wurde mit D beurteilt.

Stärken und Entwicklungsbedarf

Folgende Stärken der Schule wurden im Inspektionsbericht hervorgehoben:

  • Gute bis sehr gute Ergebnisse in dualen und vollzeitschulischen Ausbildungsgängen
  • Effektive Unterrichtsorganisation
  • Positives pädagogisches Klima
  • Enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Ausbildungs- und Kooperationspartnern
  • Ausgeprägte Führungskompetenz des Schulleiters
  • Zielgerichtete Personalentwicklung
  • Sinnvolle Strategien der Qualitätsentwicklung

In folgenden Aufgabenbereichen bestand ein Entwicklungsbedarf der Schule:

  • Förderung der Methodenkompetenz
  • Verstärkung von Differenzierungsmaßnahmen im Unterricht und Unterstützung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler
  • Einbeziehung der Schülerschaft in die Gestaltung des Schullebens
  • Aufbau effektiver Teamstrukturen

Entwicklungsschritte seit 2008

Ausgehend von diesen Befunden hat das OSZ IMT aktiv eine Umsetzung der im Inspektionsbericht genannten Entwicklungsaufgaben eingeleitet:

Um die Methodenkompetenz der Auszubildenden sowie der Schülerinnen und Schüler des OSZ IMT zu fördern, wurde ab 2008 eine „Methodenwerkstatt“ des Lehrkörpers eingerichtet, die 5-6 Mal im Jahr gezielt einen kollegialen Austausch, eine Vertiefung über fach- und zielgruppenspezifische methodisch-didaktische Anforderungen sowie über Innovationen in der Unterrichtsplanung und –durchführung anbietet.

Mit Unterstützung der Humboldt-Universität wurde bereits 2009 eine erste Evaluation der Schülerurteile zum Unterricht und zur Wahrnehmung der schulischen Rahmenbedingungen durchgeführt (Schülerbefragung). Ebenso wurden 2009/2010 in empirischen Arbeiten die Gründe für den Ausbildungsabbruch in den vollschulischen Bildungsgängen erhoben und ausgewertet.

Durch Beschluss der Gesamtkonferenz und Schulkonferenz (2010) wurde ein Rahmenkonzept zur „Förderung der Teamstrukturen am OSZ IMT“ verabschiedet und schrittweise umgesetzt.

Die Initiativen der Fachbereiche und Bildungsgänge des OSZ IMT zur verstärkten Differenzierung des Unterrichts münden in einen gesamtschulischen Studientag (2013), der sich ausschließlich mit der der komplexen Frage widmet, wie und in welchem Umfang berufliches Lernen durch einen differenzierten Unterricht gefördert werden könne.

Wie das Schulprogramm des Jahres 2013 zeigt, bilden die Entwicklungsaufgaben und Qualitätsmaßnahmen des OSZ IMT eine kontinuierliche Fortführung dieser Entwicklungsziele.

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