OSZ IMT - Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik

Umsetzung und Fortschreibung Schulprogramm

Die Umsetzung der im Schulprogramm des OSZ IMT festgehaltenen Entwicklungsvorhaben wird kontinuierlich sowohl im Jour fixe der Schulleitung als auch begleitend durch einzelne Kolleginnen und Kollegen des Ausschusses Schulentwicklung des OSZ IMT gesteuert. Die regelmäßig versandten Protokolle des Jour fixe dokumentieren diese Entwicklungsschritte.

Ebenso werden in der Konferenz der Fachbereichsleitungen Themen und Problemstellungen der Schulentwicklung aufgegriffen - vorwiegend mit Bezug zu den besonderen Anliegen und Möglichkeiten der Fachbereiche, aber auch in gesamtschulischer Perspektive. Sämtliche Protokolle dieser Gremien sind über den BSCW Server einsehbar.

Umsetzung des Leitbilds des OSZ

Das Leitbild des OSZ IMT akzentuiert mit dem Leitbegriff der Schülerorientierung eine zentrale pädagogisch-didaktische aber auch institutionelle Selbstverpflichtung dieser Bildungseinrichtung. Zu diesem Zweck hat Kollege Gebel unter Rückgriff auf einschlägige Arbeitsvorhaben anderer Bundesländer eine Struktur anhand der im Leitbild festgelegten Indikatoren erarbeitet, um die bereits in der Schule elektronisch vorhandenen Materialien und Daten zu erfassen. Das Ziel besteht darin, allen Schülerinnen und Schülern über ein Online verfügbares Schülerhandbuch einen Zugang zu wichtigen Dokumenten, Arbeitsmitteln, Formblättern, Beratungsmöglichkeiten u.ä. zu ermöglichen.

Parallel zum allgemeinen Schulhandbuch soll dieses Schülerhandbuch eine stets aktuelle und praxisbezogene Orientierung und Unterstützung für Lernende an dieser Schule darstellen – die auch von den Lehrkräften genutzt und erweitert werden sollte. Die Grafik veranschaulicht den geplanten Integrationsprozess.

Gleichfalls wurden erste Materialien zu den Indikatoren SelbstlernkompetenzLernstandgespräche und Schülerbeteiligung erarbeitet.

Teamförderung

Um den Stand der Teamentwicklung am OSZ IMT zu erfragen, führte Kollegin Paul zu Beginn des Jahres eine Abfrage unter sämtlichen Fachbereichen durch. Es kann festgehalten werden, dass sich – in unterschiedlicher Ausprägung - vielfältige Initiativen zur Umsetzung des Teamkonzepts gebildet haben, die teils als Klassenteams an Arbeitsplänen, teils übergreifend in Bildungsgängen miteinander kooperieren

Festhalten lässt sich zusätzlich, dass die Teamentwicklung weiter ausgebaut und hierzu ggf. auch die schulischen Rahmenbedingungen - soweit möglich – weiter verbessert werden sollten.

Kompetenzförderung / Integrierte Sprachförderung

Das schulinterne Entwicklungsprojekt SPAS (Kolleginnen Gärtner und Grube-Rost) zur integrierten Sprachförderung und Berufsorientierung in der Ausbildung, das u. a. auf eine bessere Verständlichkeit von Arbeitsmaterialien zielte, ist grundsätzlich abgeschlossen. Es wurden vielfältige Unterlagen (insbesondere für den Einsatz in der Berufsfachschule) entwickelt. Im Zusammenhang mit dem aktuellen schulischen Entwicklungsprojekt Kompetenzen gemeinsam fördern (Abt. IV, Kolleginnen von Harder und Meschko), welches auf eine gezielte Einübung und Förderung grundlegender Lern- und Arbeitstechniken zielt, werden nunmehr einzelne Aspekte des Projekts SPAS zusammengeführt und deren Einsatz in sämtlichen vollschulischen Bildungsgängen des OSZ IMT erprobt. Es wird erwartet, dass somit für eine große Anzahl unterschiedlicher Bildungsgänge gemeinsame und vergleichbare Standards in Teilbereichen eingeführt werden können.

Europa am OSZ IMT

Das EU-Team hat sich im Jahr 2014 personell verändert und erweitert. Folgende Kolleginnen und Verwaltungsmitarbeiter gehören dem gegenwärtig Team an: Kolleginnen Andrea Langnickel, Doris Schlosser, Birgit Schulte-Clarke, Janin Schmidt, Marion Grahlmann sowie Nora Freaney, Paul Tscherch und Matthias Döbler.

In der aktuellen Antragsrunde wurden unter dem neuen Programm „ERASMUS+“ Auslandspraktika für Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler, Mittel für den Lehreraustausch und eu-ropäische Fortbildungsangebote, den Schüleraustausch mit Spanien sowie für eine stra-tegische Partnerschaft mit England, Irland, Slowenien (Förderzeit 2 Jahre) zur Entwick-lung arbeits- und handlungsorientierter Unterrichtsmaterialien beantragt.

Moodle

Verschiedene Fachbereiche versuchen nach dem Start des neuen Moodle-Servers die-se Lernplattform für eine effiziente Unterrichtsgestaltung und ggf. veränderte Formen der Leistungskontrollen zu nutzen, indem Unterrichtsverläufe sowie Unterrichtskonzepte elektronisch abgebildet werden.

Erste Erfahrungen zeigen, dass die Nutzung von Moodle die Kommunikation mit und zwischen Schülerinnen und Schülern intensiviert und auch einen Beitrag zur Differenzierung von Lernsituation leisten kann.

Zuständig für die Fortbildung und Betreuung dieses Angebots ist Kollege Hafezi.

Methodenwerkstatt / Fortbildungskonzept

Die Methodenwerkstatt findet weiterhin zweimal pro Schulhalbjahr statt. Sie bildet neben den individuellen bzw. von den Fachbereichen durchgeführten Fortbildungen weiterhin eine wichtige Säule der schulischen Qualitätsentwicklung.

Konzeptionell soll in Zukunft der zentrale allgemeine Input, der eine Erörterung gesamtschulischer Bedarfe und Ziele ermöglicht, stärker entwickelt werden. Hierzu wäre es aus Sicht des Ausschusses Schulentwicklung wünschenswert, wenn die Angebote der Methodenwerkstatt langfristiger (in Teams) geplant und in die Entwicklungsvorhaben der Fachbereiche, Bildungsgänge und Abteilungen stärker einbezogen würden.

Im vergangen Schulhalbjahr wurden daher sowohl im Jour fixe als auch im Rahmen einer Dienstbesprechung (Schulleitung, Fachbereichsleitungen und Fachleitungen) erste Schritte zu einem gesamtschulischen Fortbildungskonzept entwickelt. Dieses wird einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Unterrichtsqualität und der Personalentwicklung am OSZ IMT leisten können.

Entwicklung eines ePortfolios für die IT-Ausbildung

Die elektronisch gestützte Erarbeitung und Darstellung von kompetenzorientierten Lernsituati-onen (inkl. der dazu gehörigen Arbeitsmaterialien) schreitet zügig voran (Kollegin Schach-schneider, Kollege Schiffl).

In Kooperation mit dem Institut für Lehrerfortbildung in Dillingen wurden im vergangen Halbjahr ausgehend vom Curriculum der CISCO-Academy weitere Lernsituationen – vor allem mit Bezug zu den Kompetenzniveaus des Deutschen Qualifikationsrahmens – in einer nationalen Arbeitsgruppe erstellt.

Ein Transfer dieser Arbeitsergebnisse und Materialien auf einen Moodle-Server ist in naher Zukunft geplant. Damit sollen bundesweit einheitliche Lernsequenzen für die Netzwerktechnik bereitgestellt und kontinuierlich ergänzt bzw. erweitert werden. Am OSZ IMT ist für Juni 2014 eine Dienstbesprechung (Leitung Kollege Schiffl) geplant, auf der diese Arbeitsergebnisse vorgestellt und für die interne Schul- und Unterrichtsentwicklung nutzbar gemacht werden sollen.

Kooperation mit Peking

Das im Schulprogramm angekündigte Pearson VUE Testcenter wurde im Dezember 2013 am OSZ IMT im Rahmen einer feierlichen Zeremonie eröffnet. Gleichfalls wird die Kooperation mit dem Beijing Polytechnic durch die von Kollegin Schachschneider und dem Kollegen Hauer für den 9. -15. Juli 2014 in Peking durchgeführte methodische Fortbildung zum Einsatz von Lern- und Arbeitsaufgaben (mit ca. 60 dortigen Lehrkräften) diese Kooperation intensivieren.

Nach den Sommerferien 2014 werden erstmals Fachkollegen aus Peking am OSZ IMT das IT-Essentials Curriculum absolvieren und im Testcenter die Prüfung CompTIA A+ hoffentlich er-folgreich absolvieren. In Zukunft soll ein deutsch-chinesisches Team gemeinsam an der For-mulierung von Lernsituationen arbeiten und im Rahmen der CISCO-Academy an internationa-len Wettbewerben, getrennt nach Regionen (Asien/ Europa), teilnehmen.

BYOD Pilotprojekt

BYOD steht für Bring Your Own Device - die Auszubildenden bringen also ihre eigenen Laptops mit in die Schule. Durch unser neues, flächendeckendes WLAN-Netz können die Auszubildenden in allen Unterrichtsfächern auf digitale Lernplattformen wie unsere e-Learning-Plattformen Moodle und BSCW oder die Angebote der Cisco Netspace Plattform zugreifen.

Im Idealfall werden die Geräte dabei von den Ausbildungsbetrieben gestellt, sodass die Auszubildenden ihr Gerät sowohl für den schulischen als auch den betrieblichen Teil der Ausbildung nutzen können. Alternativ können die Auszubildenden natürlich auch ihre privaten Geräte verwenden.

Weitere Infos

Connect2Company

Grundbestandteil einer erfolgreichen beruflichen Ausbildung ist die Zusammenarbeit aller an der beruflichen Bildung beteiligten Lernorte, Institutionen und Mitarbeiter durch kontinuierliche Kommunikation und Informationsaustausch. Für diese sogenannte Lernortkooperation besteht aktuell noch Entwicklungspotential am OSZ IMT. Um dieses Potential zukünftig besser zu nutzen, gibt es seit Sommer 2017 das Projekt “connect2company”. Im Vordergrund dieses Projektes steht die Entwicklung digitaler Kompetenzen aller an der beruflichen Bildung beteiligten.

Weiterhin sollen mit diesem Schulentwicklungsprojekt durch z. B. gegenseitige Besuche und Fachvorträge die Lernortkooperation zwischen dem OSZ IMT und Ausbildungsbetrieben sowie externen Kooperationspartnern verbessert werden. Langfristig ist der Einsatz einer digitalen Informations- und Kommunikationsplattform zum besseren Austausch geplant. Dies unterstützt nicht nur die duale Berufsausbildung mit seinen Ausbildungsbetrieben, sondern die Kooperation mit weiteren Betrieben und externen Partnern und der gesamten beruflichen Bildung am OSZ IMT.

Zu unseren Kooperationspartnern zählen Ausbildungsbetriebe, Betriebe, Universitäten und Hochschulen sowie sonstige Organisationen, die mit dem OSZ IMT eine akademische Partnerschaft besitzen, z.B. Cisco Networking Academy und Linux Professional Institute.

Für alle Partner sollen Informationen über die Durchführung und technische Dokumentation von Expertenvorträgen zur Verfügung stehen, u.a. mittels einer „Mediathek“. Damit verbinden wir Erfahrungen aus dem Bring-Your-Own-Device (BYOD) Schulentwicklungsprojekt, welches seit dem Schuljahr 2017/18 am OSZ IMT durchgeführt wird.

Dank an Kolleginnen und Kollegen

Schulleitung und Qualitätsbeauftragter danken allen Akteuren - und besonders den Mitgliedern des Ausschusses Schulentwicklung - für die hier dokumentierte Arbeit. Der kontinuierliche Prozess der Schulentwicklung ist auf die Initiativen der Kolleginnen und Kollegen, Gremien und Teams angewiesen. Ohne das anhaltende Engagement für eine hohe Qualität des Unterrichts, die Bereitschaft zur Anpassung der organisatorischen Rahmenbedingungen sowie die anhaltende Bereitschaft zur kollegialen Unterstützung ließen sich viele der angestrebten und erwünschten Veränderungen weder mittel- noch langfristig erreichen.

Das Schulprogramm wird sich auch in Zukunft verändern und an neue Bedingungen und Ziele angepasst werden müssen. Die hier skizzierten Projekte verdeutlichen jedoch eindrucksvoll, dass wir uns als Institution der beruflichen Bildung bereits auf hohem professionellem Niveau bewegen.

Ansprechpartner

Matthias Doebler - Qualitätsbeauftragter
Tel.: +49-30-225027-843
Fax: +49-30-225027-809
E-Mail an Matthias Doebler

Haarlemer Straße 23-27
12359 Berlin
Tel.: 030-225027-800
Fax: 030-225027-809
E-Mail